Haus des Wirkens

 

Im Haus des Wirkens vereint sich Spiritualität mit dem Alltäglichen, Lebensfreude mit Ernsthaftigkeit, Traditionen aus verschiedenen Kulturen dürfen ihren Ausdruck finden. Ich bin, die ich bin - ich bin Viele! In meiner Arbeit findet mein vielfältiges Wissen auf den mannigfaltigen Ebenen des Seins seinen Platz, sei es in der Lomi Lomi Nui oder im Hula oder in Schamanischen Behandlungen!  

 

 

Auch ist das Haus des Wirkens offen für Gäste, die hier arbeiten wollen. Willst du stundenweise eine Praxis mieten, einen Kochkurs veranstalten oder einen Workshop geben, ruf mich an oder schreib eine Mail!

 

 

E KOMO MAI - Sei herzlich willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sich des eigenen Seins wieder bewusst werden

Ursula Gantner, Sabrina Capelli und Monja Hämmerle.

Ursula Gantner, Sabrina Capelli und Monja Hämmerle.

Schwitzhüttenzeremonie des Vereins „bewusstSein“ bei Vollmond in Nüziders.

NÜZIDERS Die erste Vollmondnacht im neuen Jahr war kürzlich der Anlass für Sabrina CapelliMonja Hämmerle und Ursula Gantner, eine Schwitzhüttenzeremonie in Nüziders durchzuführen.

„Schwitzhütten sind eine alte indianische Tradition. Sie dienen dazu, Altes loszulassen, in der eigenen Mitte anzukommen und sich des eigenen Selbst wieder bewusst zu werden“, erklärt Sabrina Capelli, die über sehr viel Erfahrung mit der Leitung von unterschiedlichen Formen von Schwitzhütten verfügt. Vor zwölf Jahren schenkte sie ihren Eltern zu deren silbernen Hochzeit eine indianische Zeremonie, ein Ritual in einer Schwitzhütte hat auch dazugezählt. Diese Erfahrung war für sie intensiv, ihr Interesse war geweckt – seither verbringt sie jedes Jahr einen Monat in Montana in Amerika, um dort ihr Wissen über indianische Traditionen zu erweitern. Ein Medizinmann der Crow-Indianer autorisierte sie aufgrund dieser langjährigen Erfahrungen, Schwitzhütten auch in Europa durchzuführen.

Schwitzhütten werden immer bei Vollmond abgehalten und haben unterschiedliche Inhalte. So standen unlängst die Themen Dankbarkeit, Verbundenheit mit der Natur und die Rückbesinnung auf sich selber im Vordergrund – und dies jeweils vor dem Hintergrund des Bewusstseins der unterschiedlichen Jahreszeiten als Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens.

Weidengestell

Schon beim Hinkommen zum Schwitzhütten-Platz war ein großes Feuer zu sehen. Rund um das Feuer waren fünfzehn Teilnehmer versammelt. In dem Feuer wurden Steine zum Glühen gebracht, die später die Schwitzhütte erhitzen sollten. Für diese Steine war der „Feuermann“ zuständig, an diesem Abend war dies Franz Winsauer aus Thüringen. Die Schwitzhütte selber war ein Weidengestell, das von den Leiterinnen selber hergestellt worden war; dieses wurde mit Decken luftdicht abgedeckt. Es ähnelte einer kleine Kuppe und sollte eine Gebärmutter symbolisieren, wie Monja Hämmerle erläuterte.

Obwohl es Anfang Jänner und sehr kalt war, zog sich die ganze Gruppe nur mit einem Handtuch bekleidet in die Schwitzhütte zurück. Anfangs war das für neue Teilnehmer recht befremdlich. Es wurde jedoch recht rasch regelrecht heiß in der Hütte. In völliger Dunkelheit vergaß man Zeit und Raum – eine Rückführung zu den wesentlichen Werten des Lebens war dadurch möglich. Das Ritual wurde an diesem Abend sehr behutsam von allen drei Frauen geleitet.

Abgrenzung zu Esoterik

„Sauna hat mit Wellness zu tun, Schwitzhütten haben einen spirituellen Aspekt. Für mich ist dies eine ideale Ergänzung zu meinem berufsbegleitenden Studium für klinische Psychologie und Rehabilitationspsychologie“, erklärte Ursula Gantner. „Schwitzhütten sind inzwischen recht populär. Es braucht jedoch eine fachkundige Ausbildung und viel Gefühl für die Dynamiken in der jeweiligen Gruppe“, betonte Sabrina Capelli weiter.

Die Teilnehmer waren jedenfalls begeistert. „Es ist eine neue Erfahrung – sehr spannend, aber auch sehr wohltuend“, sagte Andrea Scherrer aus Übersaxen, die das erste Mal dabei war. Walter Capelli aus Bürs hingegen war schon oft bei so einer Zeremonie, jedes Mal fühle er sich danach völlig aufgetankt: „Es gefällt mir einfach irrsinnig gut!“

Generell nehmen Leute aus unterschiedlichen Altersgruppen und Berufsschichten an solchen Zeremonien teil. Mittlerweile werden Schwitzhütten auch als Teambildungsseminare für Firmen angeboten. BI

Die nächste Schwitzhütte findet am Mittwoch, 31. Jänner, um 18.30 Uhr statt. Anmeldung bei Sabrina Capelli unter Tel. 0664 1822877.

 

<p class="caption">Schwitzhütten haben einen spirituellen Aspekt.</p><p class="caption" />
<p class="caption">Wolfgang Bargehr, Franz Winsauer und Walter Capelli.</p>

Verein „bewusstSein“

Der durch Sabrina Capelli, Ursula Gantner und Monja Hämmerle neu gegründete Verein „bewusstSein“ veranstaltet regelmäßig Schwitzhütten. Geplant sind unter anderem Vollmond- und Steinbockwanderungen, Bogenbauen, auch altes Brauchtum soll wieder aktiviert werden.
Informationen www.schwitzhütten.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis: Die Inhalte dieser Website machen keine Heilversprechen. Ich erstelle keine Diagnosen im medizinischen Sinne und meine Angebote ersetzen keinen Arzt- oder Heilpraktikerbesuch. Meine Arbeit unterliegt der absoluten Schweigepflicht.

Das erste deutsche Buch über Hula:

 

Hula

 

30. Juni Mele ho'ala moku

Soul Connection, Walenstadt

 

 

Schwitzhütten in Nüziders

 

28. Juni

22. Juli 2018

 

 

Schamanischer Heilabend

  

Pfeifenritual und Schamanische Reise in den Inneren Garten

Montag, 25. Juni 2018, 19.30